Models
Jeder kennt Sie die wunderschönen Männer und Frauen die uns makellos von Plakaten, Bildern, aus Katalogen oder dem Fernsehen entgegen blicken und in den meisten Menschen von uns den Wunsch erwecken einmal so perfekt auszusehen. Models die so fantastisch wirken, dass sie nicht von dieser Welt sein können. Einmal so im Mittelpunkt zu stehen und das Interesse der Menschen zu erwecken. Durch die Medien noch populärer gemacht, versuchen immer mehr Menschen sich diesen Wunsch von Perfektion zu erfüllen. Doch dieser Weg ist steinig und schwer, und für viele endet der Traum, noch bevor er begonnen hat.

Doch was steckt hinter dem Mythos Model? Der Begriff Model stammt aus der englischen Sprache. Parallel dazu wir aber auch der französische Begriff Mannequin benutzt. Eigentlich handelt es sich bei männlichen und weiblichen Models um nicht s anderes, als um Personen die aus Berufsgründen ihren hauptsächlich direkt oder indirekt für Werbezwecke präsentieren und somit die Verkaufszahlen eines entsprechenden Produkts erhöhen bzw. verbessern sollen. Geschichtlich betrachtet waren die Anfänge des Modelberufs eher unspektakulär. So waren die ersten Models der weibliche Nachwuchs von mehr oder weniger betuchten Kundinnen. Aber auch Schneiderinnen die die optischen Ansprüche der Modedesigner erfüllten dienten als Modele die bei speziellen Modenschauen im Hause die neusten Kollektionen präsentierten bzw. sich für Kataloge ablichten liesen.

Bis etwa vor dreißig Jahren wurde noch zwischen Mannequins und Fotomodellen unterschieden. War es die Aufgabe der Mannequin hauptsächlich auf den Laufstegen dieser Welt zu arbeiten und dort Moden zu präsentieren, war es die Aufgabe der Fotomodellen die Mode mit Hilfe des Fotografen zu präsentieren. Selten kam es vor dass ein Model Mannequin Mode für einen Fotografen präsentierte und ein Fotomodel auf dem Laufsteg arbeitete. Der Grund dieser Tatsache lag darin, dass die Mannequins auf dem Laufsteg eine gewisse Größe benötigten um entsprechend zu wirken und eine entsprechende Präsenz zu haben, während diese Größe beim Fotografieren wieder ein Problem darstellte und die Fotomodelle deshalb entsprechend kleiner waren. Doch in der Zwischenzeit hat sich diese Trennung über die letzten dreißig Jahre aufgehoben. So kommt es dass heute zum Zwecke der Werbung jede Art von Model abgelichtet wird.

Interessant ist beim Modelberuf, dass dies auch einer der sehr wenigen Berufsgruppen ist, in denen die Frauen besser bezahlt werden als die Männer. Es ist eher selten der Fall das männliche Models so bekannt und populär werden, wie weibliche Models und somit auch nicht ganz so gegehrt als Werbeträger wie ihre weiblichen Kolleginnen. Doch auch hier gibt es ein paar wenige Ausnahmen an männlichen Models, die es geschafft haben, eine ähnliche Bekanntheit zu erlangen wie ihre weiblichen Kollegen. Zu ihnen gehören Marcus Schenkenberg aus Schweden, Werner Schreyer aus Österreich, Mark Vanderloo aus der Niederlande oder der US-Amerikaner Mark Wahlberg oder sein Landsmann Brad Kroenig und der Kanadier Taylor Fuchs. Dabei gelten die letzteren beiden mit einem geschätzten Jahreseinkommen von rund einer Millionen Dollar pro Jahr, als die am besten verdienenden männlichen Models.

Neben den Models sind noch sogenannte Supermodels sehr bekannt und überall präsent. Als Supermodels bezeichnet man im allgemeinen Models die über ihre popularität und Bekanntheit als Werbemodel eine eigene persönliche Prominenz entwickeln konnten. Als zur Zeit bekanntes Beispiel wären hier zum Beispiel Heidi Klum, Tyra Banks und Giesele Bündchen zu nennen.

© Karin Jung / pixelio.de