Zeitschriften für Mode und Lifestyle
Modezeitschriften. Der Wunsch vieler Frauen ist es wohl einmal ein Model zu werden und wenigstens einmal das Titelblatt eines der Hochglanz-Modemagazine zu schmücken. Nicht ohne Grund laufen den Modelagenturen jährlich Millionen von jungen weiblichen aber auch männlichen Menschen weltweit die Türen ein - in der Hoffnung dort als würdig befunden zu werden und in deren Kartei aufgenommen zu werden, um dann eines Tages vielleicht z.B. von einem angesehenen Modemagazin für eine Fotoreihe gebucht zu werden.

Bei Modezeitschriften handelt es sich im eigentlichen Sinne um Fachzeitschriften vor allem für Angehörige des Schneidergewerbes. Dabei sind es im weitesten Sinne Zeitschriften, die sich überwiegend an die Frauen richten und die neben Berichten über die aktuelle modische Kleidung auch Artikel über Kosmetik, über Handarbeiten sowie unterhaltende Artikel bringen. Zum Teil liegen den Modezeitschriften auch Schnittmuster der entsprechend abgebildeten Modelle bei.

Die Geschichte der Modezeitschriften findet seinen Anfang in Frankreich. Die ersten Modezeitschriften entstanden in Frankreich, das durch seinen prunkliebenden Hof seit dem 17. Jahrhundert in der Mode tonangebend war. Modische Neuheiten am französischen Hof wurden hierbei im „Almanch Royal“ (wurde von 1699 – 1789 veröffentlicht) und im „Mercure Galant“ (wurde von 1673 – 1715 publiziert) veröffentlicht, und fanden bei Hofe ein reges Interesse. Die Journal „Cabinet des Modes“ (1785) welches unter dem Titel „Magasin des Modes ab de Jahr 1786 und den folgenden Jahren erschien fand sein Ende mit der französischen Revolution. Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein hielten sich dagegen Journale wie das Dames et des Modes, welches von 1770 bis 1832 erschien. Berühmt wegen seiner geschmackvollen Gestaltung war die Gallery of Fashion. Sie wurde von 1794 bis 1802 herausgegeben. Die bedeutendste deutsche Modezeitschrift war das „Journal des Luxus und der Moden“ (1786 – 1826). Im deutschsprachigen Bereich hatten im 19. Jahrhundert vor allem Journale wie: „Die Elegante“ (Wien, 1842 – 1971), „die Modewelt“ (Berlin, 1865 – 1932), „der Bazar“ (Berlin, 1855 – 1934), „die Wiener Mode“ (1888 – 1945).

Die erste Herrenmodezeitschrift erschien um das Jahr 1840 herum mit den Titel „Gentlemen´s Magazine“ und wurde in den ersten Jahren als Beilage zu „Lady´s Magazine“ herausgegeben. International verbreitete Modezeitschriften sind die bis heute die in New York erscheinenden „Vogue“ die seit dem Jahr 1892 veröffentlicht wird und Harper´s Bazaar (erscheint seit 1867), sowie „Elle“ die es seit 1945 gibt und in Paris publiziert wird.

Die Modezeitschrift Harper´s Bazaar erscheint monatlich in 18 verschiedenen Ländern so zum Beispiel in Ländern wie Japan, Australien, Türkei, Taiwan, Großbritannien, Mexiko, Litauen und vielen mehr. Inhalt diese Magazin sind Schilderungen von den Besten aus Fotografie, Kunst, Design und Literatur über ihre Sicht der Welt der Mode, Popkultur und Schönheit. Die Vouge wird ebenfalls in vielen unterschiedlichen Ländern herausgeben. Auch hier zählen zu den bekanntesten Ländern unter anderem Großbritannien, Australien, Mexiko und Japan. Mit einem wesentlichen Unterschied: Während Harper´s Bazaar die Herausgabe seines Magazin 1999 in Deutschland eingestellt hat, erscheint die Vouge heute immer noch in Deutschland. Der Schwerpunkt der Vouge liegt traditionell auf exclusive Damenmode. Die durch weltweit bekannte Modefotografen ins Bild gesetzt werden. Die Elle erscheint monatlich in über neunzig Ländern auf der Welt und beschäftigt sich mit den thematischen Schwerpunkten: Mode, Beauty und Lifestyle.

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