Kleidermode
Die Kleidermode ist der Teil unserer Bekleidung, der dem ständigen Wandel der Mode unterliegt. Während die Tracht sich über Generationen weiterentwickelt hat aber im Wesentlichen immer gleich geblieben ist und bei der es sich in aller Regel um eine traditionelle und historische Art der Kleidung handelt. Die entsprechenden Regionen, Ethnien oder Berufsgruppen unterliegt, ist dagegen die Kleidermode eine Art der Bekleidung die recht kurzfristig ist, da sie, wie eingangs schon erwähnt dem Wandel der Mode unterliegt daraus folgend schnell ihre Aktualität und dadurch im Allgemeinen schnell das Interesse des Trägers verliert, da es von viel neueren und aktuelleren Modebekleidungen ersetzt wird. Daraus lässt sich festhalten, dass die Kleidermode eine ästhetische Bedeutung hat die nichts mit der Bekleidung die man zum reinen Gebrauch trägt gemein hat. Sondern viel mehr um statt den menschlichen Körper nur zu wärmen und zu schützen ein Objekt der Zuschaustellung des sozialen Status sein kann oder ein Objekt der persönlichen Verschönerung der einzelnen Person bzw. zur Individualisierung der Person um sich von der breiten Masse abzugrenzen. Kleidermode kann entsprechend Vorzüge hervorheben, Makel verdecken, Stimmungen des Trägers reflektieren oder einem Lebensgefühl Ausdruck verleihen und ästhetische Aussagen treffen.

Die Kleidermode nutzt das Verlangen der Menschen zum Zwecke der Steigerung der Umsatzzahlen und entwirft und produziert ständig neue Kleidermode die auf die einzelnen saisonalen Unterschiede abgestimmt ist. So werden Farben, Materialien und Schnitte immer wieder auf ein neues den Saisonalen Bedingungen angepasst um so ständig neue Kleidermoden zu entwerfen die der Konsument entsprechend der neusten Mode nacheifernd kaufen soll obwohl die Sachen der letztjährigen Saison noch gar nicht alt oder aufgetragen sind. Nur aus dem Wunsch getrieben etwas neues, aktuelles zu besitzen und so der Mode der Zeit zu entsprechen.

Die Modedesigner entwerfen mindesten alle sechs Monate neue Entwürfe und werden dann entsprechende auf den Laufstegen von den Models noch vor Saisonbeginn präsentiert. Um so zu zeigen in welche Richtung die aktuelle Mode der kommenden Saison gehen wird. Dies wir dann in der Regel von der Bekleidungsindustrie aufgenommen. Daraus entwickeln sie dann Entwürfe, die den Präsentationen der Designer in Farbe, Muster, Schnitt und Material ähnlich sind aber für auch für die breite Masse der Bevölkerung tragbar sind. Während es sich bei den Designerstücke um Stücke für einen kleinen Kundenkreis mit entsprechenden Idealmaßen handelt die sehr oft auch sehr experimentell, provozierend und richtungsweisend gehalten sind. Was sich auch entsprechend auf die Preise auswirkt. Um die Kosten entsprechend gering zu halten und die aktuelle Kleidermode auch bezahlbarer zu machen, haben die meisten Unternehmen der Bekleidungsindustrie ihre Produktion in Billiglohnländer verlegt.

Oft entstehen auch Moden durch gesellschaftskritischen Gesellschaftsgruppen, die sich nicht dem ständig propagierten modischen Änderungen anpassen, sondern vielmehr auf ihre eigene Art Bekleidungen kombinieren um sich so von der breiten Masse der Bevölkerung abzusetzen. Diese Entwicklungen durch rebellische und experimentierfreudigen individualistischen Gruppen werden, dann von sogenannten Trendscouts für die Modeindustrie aufgenommen, die ständig auf der Suche nach neuen frischen Trends sind und daraus dann wieder für die allgemeine Gesellschaft massentaugliche Kleidermode entwirft um sie dann als neuste Kollektion für die kommende Saison auf den Markt zu bringen.

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